4. Treffen der Projektgruppe

Ein Teil der Projektgruppe beim 4. Treffen im Juni 2013 im Benediktushof Maria Veen:

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Foto: Ulrike Benson

mit einem ersten kritischen Blick auf auf eine Auswahl vollendeter und angefangener Werke.

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Ebenfalls anwesend: die Presse und hier der Bericht zu unserem Treffen auf Borio-TV: Portrait Kunstprojekt „Mystisches Münsterland

Die Idee dahinter

Heike Vullriede rechts mit Katharina Iglinski (Foto: Gaby Eggert)

Heike Vullriede rechts mit Katharina Iglinski (Foto: Gaby Eggert)

Zuerst war die Faszination da. Ein Gefühl, dass durch diesen Landstrich ein Zauber wabert, der unentrinnbar fesseln kann, wenn man sich darauf einlässt.

Wer hier jemals im Dämmer einsam seine Schritte durch Nebel und Moor gesetzt hat, den Blick in verborgene Tümpel gewagt und die erdige Feuchte der weißen Schwaden eingeatmet hat – der liest die alten Sagen, die sich um dieses Land ranken, mit besonderer Empfindsamkeit.

Wie erst mussten unsere Vorfahren diese Momente empfunden haben, zu einer Zeit, in der es nicht für alles eine rationale Erklärung gab?

Es ist da – das Mystische, nach wie vor – in allem, auch dem scheinbar Alltäglichen. Man muss seinen Geist nur freilassen und auf Entdeckungsreise schicken.

Die Faszination gebar die Idee, diese Empfindungen und Momente festzuhalten, in Worte zu kleiden und in Bilder zu bannen, bevor sie weiterziehen … weiterlesen

Franziska Hark –

Frnaziska Hark

Foto: privat

„Nichts ist so, wie du es siehst, denn Wahrnehmung ist immer subjektiv“ und „Die Sensation des Unscheinbaren, Alltäglichen, Banalen“ – das leitet die Bildende Künstlerin Franziska Hark, wenn sie besondere Augenblicke malerisch festhält.

In ihrem Atelier
Im-Farbenrausch.de gibt sie in Gemen Kurse für kleine Gruppen und bietet individuelle Schulungen an. Gemalt und fachlich fortgebildet hat sie sich immer schon, bis sie sich vor einigen Jahren für ein Studium in Grafik und Malerei entschied, das sie imMai 2013 mit Diplom abschloß.

„Im Unscheinbaren, dem man sonst kaum Beachtung schenkt, etwas ganz Besonderes in unserer wunderbaren, reichhaltigen Welt zu erkennen und dies durch meinen Filter des Sehens in eine neue Realität zu setzen, ist ein wichtiger Aspekt meiner Arbeiten,“ so die Künstlerin. Den Weg frei machen für neue Seh-Erfahrungen und das Leben in der heutigen Überflutung von Bildern in den Medien durch Umsetzung in altmeisterlicher Technik zu entschleunigen. Zum Beispiel durch die Serie „Reflexionen“- die die Doppelbedeutung des Begriffes in Bildsprache umsetzt und dessen Wesen versucht zu verstehen. Ein Festhalten von Augenblick und Zeit, Werke, die abstrakt wirken, aber in traditioneller realistischer Ölmalerei entstanden sind.

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Foto: Franziska Hark

Murmeln

Foto: Franziska Hark

Eine ganz besondere Passion hat sie zu Italien, wo sie viel Zeit, vor allem auch mit dortigen befreundeten Künstlern verbringt und arbeitet. „Ich liebe die Mentalität der Menschen dort, die Lebensfreude und Zufriedenheit. „An jeder Ecke wird man von Kunst umgeben und die Landschaft mit ihrem besonderen Licht inspiriert.“
Als bildender Künstler authentisch zu bleiben, dass die Auseinandersetzung im Geiste und in der handwerklichen Ausführung in Einklang miteinander stehen, ist für sie besonders wichtig.

Ihr künstlerisches Ziel beschreibt sie frei nach Konfuzius wie eine Reise: „Der Weg ist das Ziel, denn er ist alles, was wir haben“.

Gaby Eggert – Geheimnisse aufdecken

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Foto: privat

Mit der Kamera in der Hand ist sie stets auf der Suche nach dem besonderen Moment. Gaby Eggert, freiberufliche Foto-Journalistin und Betreiberin des Internetportals Schermbeck-grenzenlos.de.

Solche Momente könnten sein: der Blick zweier Liebender, das Lächeln ein Großmutter, spielende Kinder … besondere Situationen eben, die berühren. Die Kunst sei es, im richtigen Moment auszulösen. Gelernt hat sie das durch ihre langjährige journalistische Tätigkeit und das bereits in den neunziger Jahren, als sie noch für die Dorstener Zeitung mit der Kamera unterwegs war. Die allerersten Bilder, die sie professionell schoss, waren allerdings Bilder ihrer eigenen Kinder.

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Foto: Gaby Eggert

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Foto: Gaby Eggert

Fotografie ist ihre Berufung. Wenn sie fotografiert, ist ihre ganze Aufmerksamkeit der Kamera gewidmet. Für Mystisches Münsterland möchte sie für uns das Zauberhafte darstellen. Und das, was für sie als Journalistin die größte Herausforderung ist: Geheimnisse aufdecken.

Barbara Lippe- Fotografie und Grafik-Design

Portraits, Makro-Fotografie, Konzertaufnahmen, Landschaften, aber auch experimentelle Fotografie – sich auf ein bestimmtes Feld festzulegen, ist nicht ihr künstlerischer Weg.

Barbara Lippe

Foto: privat

Barbara Lippe, Dipl. Kauffrau ‚Visuelle Kommunikation‘, stammt aus Minden und lebt heute in Reken. Sie arbeitet im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, ist Fachfrau für Werbegrafik und Videoerstellung und zur Zeit als Reporterin für Borio TV unterwegs. Durch ihre Hand entsehen Fotoarbeiten, Werbeflyer, Plakate und Pressetexte. Auch privat kann sie von der Fotokamera nicht die Finger lassen.

„Mich fesselt das Experimentelle – der Reiz von Licht und Perspektiven, die Momentaufnahmen in bestimmten Situationen.“

Foto: Barbara Lippe

Foto: Barbara Lippe

In ihren Fotografien für Mystisches Münsterland möchte sie für uns eine ganz bestimme Stimmung einfangen.

Veronika Wenker

„Durch das Arbeiten vergesse ich Raum und Zeit“
In und mit der Farbe findet
Veronika Wenker innere Ruhe.

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„Der Malakt wird zu einem lebendigen Prozess

ein Zusammenspiel

von Farben und Formen,

eine Entwicklung in die

Gegenstandslose Malerei,

die den Betrachter zwingt zu Verweilen,

Sich-Zeit-Nehmen,

Sich-Einlassen

auf das Bild.

Erst durch eine intensive Beschäftigung mit dem Dargestellten erfährt das Werk seine eigentliche Bedeutung“

Bereits als Kind hätten sie Ausstellungen fasziniert und fassungslos hätte sie wahrgenommen, wie Malerei für sie zu einer starken spirituellen Erfahrung werden konnte. Durch ein liebevolles Geschenk in Form von Malmaterialien sei sie endgültig mit Kunst infiziert worden. Seit 1998 malt sie nun, was sie inspiriert und berührt.

Veronika Wenker experimentiert mit verschiedenen Materialien, wobei Acrylfarben, Öl- und Pastellfarben einen großen Teil ihrer Arbeiten ausmachen. Sie arbeitet abstrakt, aber auch gegenständlich.

Beruflich ist sie im Bereich Malerei/Kunst an den offenen Ganztagsschulen in Reken unterwegs sowie in der Kinder- und Erwachsenenbildung. Gemeinsam mit Ulrike Benson stellt sie unter dem Namen ARTraum zwo aus.

Mystisches Münsterland inspirierte sie zu „einem Blick aus einem alten Gemäuer“ und ein Sonnenuntergang über einem Feld in Maria Veen fesselte auf zauberhafte Weise.

Autorinnen und Fotografin besuchen Veronika Wenker im Atelier

Vernetzung und Zusammenarbeit, erfasst in dem Wort „Symbiose“, ist der wichtigste Teil des Projektes Mystisches Münsterland. So trafen im März vier Autorinnen und eine Fotografin um 19 Uhr im Atelier Veronika Wenker in Reken ein, um die Malerin und deren Arbeiten noch näher kennenzulernen. Bei Zupfbrot und Kräuterdip diskutierten wir über Kunst und Mystik und wir konnten uns in der motivierenden Atmosphäre für alte und neue Projektideen begeistern. Die Ersten gingen erst um 22.30 Uhr, bewaffnet mit Erinnerungsfotos inspirierender Malerei für neue Texte.

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Veronika Wenker, Monika Zalewski, Heike Kappe, Ursula Heidbüchel, Marita Lehmann